DAFG, Politik

8. German Arab Gulf Dialogue 2026

Deutschland und die Golfstaaten in bewegten Zeiten

 

Mit Prinz Turki AlFaisal, Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour

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DAFG, Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Staatsbesuchs des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate S.H. Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan

Milliardeninvestitionen in Bayern vereinbart.

München, 11.09.2026

DAFG-Präsident Dr. Otto Wiesheu und

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DAFG

DAFG neuer Netzwerkpartner des GJU-Projektbüros

Seit Juli 2026 ist die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. neuer Netzwerkpartner des

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DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Ash-Shabaka: Kalligrafie-Workshop für Lehrkräfte

„Entspannend nach einem langen Schultag“ und „gut zum Abschalten vom Unterricht“ – so beschrieben die Teilnehmer:innen

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DAFG, Politik

Die Konrad-Adenauer-Stiftung mit einer Delegation libyscher Nachwuchskräfte zu Gast bei der DAFG

Im Rahmen des „Revitalizing Libyan-German Dialogue“-Programm der Konrad-Adenauer-Stiftung, das vom 8. bis 13. Juni 2026

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Ash-Shabaka: 5. Netzwerktreffen für Lehrkräfte

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Seit 2019 bietet die DAFG e.V. kostenlose Arabischkurse für Lehrkräfte an. In vier wöchentlichen Onlinekursen lernen inzwischen über 80 Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit der Arabischlehrkraft Simone Britz Hocharabisch. Um den Teilnehmenden auch jenseits des Bildschirms Raum für Austausch, Begegnung und Vernetzung zu geben, organisiert die DAFG e.V. regelmäßig Netzwerktreffen unter dem Titel „Ash-Shabaka“.

Austausch zum Thema „Arabisch in der Schule“ 

Am 7. März 2026 kamen erneut Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer in der Geschäftsstelle der DAFG e.V. zu einem offenen Austausch zusammen. Im Mittelpunkt stand diesmal das Thema „Arabisch in der Schule“: Welche Rolle spielt die Sprache im Schulalltag? Welche Erfahrungen, Entwicklungen und Herausforderungen nehmen die Lehrkräfte wahr?

Neues Netzwerk „Arabisch an Schulen“ 

Hintergrund des Themas war auch die Gründung des „Netzwerks Arabisch an Schulen“, initiiert von der DAFG e.V. und getragen von einem breiten Bündnis aus Berliner Hochschulen, Lehrkräften, Schulleitungen sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen wie dem Berliner Landesverband der GEW und dem Verein der Arabischlehrer*innen. Ziel des Netzwerks ist es, Arabisch strukturell im Schulsystem zu verankern, um Bildungsgerechtigkeit, internationale Anschlussfähigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Herausforderungen und ungenutzte Potentiale

Die Diskussion machte deutlich, wie wichtig diese Initiative ist: Im schulischen Kontext wird Arabisch häufig noch negativ wahrgenommen, während sein Potenzial als bedeutende Welt-, Wirtschafts- und Kultursprache oft unterschätzt wird. Schülerinnen und Schüler erhalten nur selten Einblicke in die Vielfalt der arabischen Kultur oder in berufliche Perspektiven, die fundierte Arabischkenntnisse eröffnen können.
Während Arabisch in Bundesländern wie Hamburg oder Hessen bereits als reguläre Fremdsprache angeboten wird, beschränkt sich das Angebot in Berlin bislang auf herkunftssprachlichen Unterricht. Dieser ist freiwillig, unbenotet, nicht zertifiziert und findet meist nur in der Grundschule statt. Dadurch bleibt sowohl das sprachliche Potenzial vieler Schülerinnen und Schüler als auch das integrative Potenzial eines reflektierten und zugleich wertschätzenden Umgangs mit der arabischen Welt im Unterricht weitgehend ungenutzt.

Engagiert diskutierten die Lehrkräfte, wie Arabisch an ihren Schulen wahrgenommen wird, wie sich diese Wahrnehmung verändern ließe und wie Sprachkenntnisse stärker gefördert werden könnten, zum Beispiel durch die Öffnung des herkunftsprachlichen Unterrichts für alle, eine einfacher zugängliche Zertifizierung der Arabischkenntnisse und gezielte Berufsberatung.

Perspektiven aus der Praxis

Ein anschauliches Beispiel für die gelungene Integration arabischer Sprache und Kultur in den Schulalltag bot der anschließende Reisebericht einer Lehrkraft aus einer Berliner Sekundarschule: Gemeinsam mit einer Schülergruppe reiste sie 2025 nach Jeddah, wo sie mehrere Tage an einer vorwiegend von ägyptischen Schülerinnen und Schülern besuchten Schule verbrachten. Es handelte sich um den Gegenbesuch, nachdem bereits im Jahr zuvor eine Gruppe aus Jeddah in Berlin zu Gast gewesen war. Initiiert und organisiert wurde der Austausch vom Goethe-Institut Saudi-Arabien – ein ungewöhnliches, aber äußerst gelungenes Beispiel für interkulturelles Lernen.

Praxis: Aussprachetraining im Mini-Workshop

Im Anschluss an Diskussion und Reisebericht folgte – wie bei allen „Ash-Shabaka“-Treffen – ein praxisorientierter Teil: In einem Mini-Workshop hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Aussprache gezielt zu verbessern und zu verfeinern. Arabischlehrkraft Simone Britz arbeitete dabei intensiv mit ihnen an den arabischen Lauten, die für deutsche Sprecherinnen und Sprecher besonders herausfordernd sind.

Ein weiteres „Ash-Shabaka“-Treffen ist bereits für das Ende des Schuljahres geplant.

Die kostenlosen Arabischkurse für Lehrkräfte sowie die "Ash-Shabaka"-Netzwerktreffen werden durch die finanzielle Unterstützung der QFI ermöglicht. Für mehr Informationen zu den kostenlosen Arabischkursen oder dem "Netzwerk Arabisch an Schulen" kontaktieren Sie DAFG-Referentin für Kultur, Bildung & Wissenschaft, Isabell Achterberg (isabell.achterberg@dafg.eu 030 2064 9413).

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DAFG, Berlin

The Humanitarian Situation in Palestine – Perspectives from the Palestinian Red Crescent

Tuesday, 13 October 2026, 18:00 hrs.
DAFG e.V., Wallstr. 61, 10179 Berlin

We cordially invite you to

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Berlin

Arabisches Trommeln mit dem Ud- und Perkussions-Virtuosen Farhan Sabbagh

immer Montags um 18:15 (ab 24.08.2026)
Haus am Kleistpark, Grunewaldstr. 6-7, 10823 Berlin, Raum 101

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Stuttgart

22. Arabisches Filmfestival | 02. – 10. Oktober 2026

Anfang Oktober heißt es wieder Vorhang auf für den arabischen Film in Stuttgart/Tübingen

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