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8. German Arab Gulf Dialogue 2026

Deutschland und die Golfstaaten in bewegten Zeiten

 

Mit Prinz Turki AlFaisal, Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour

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Staatsbesuchs des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate S.H. Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan

Milliardeninvestitionen in Bayern vereinbart.

München, 11.09.2026

DAFG-Präsident Dr. Otto Wiesheu und

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DAFG neuer Netzwerkpartner des GJU-Projektbüros

Seit Juli 2026 ist die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. neuer Netzwerkpartner des

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Ash-Shabaka: Kalligrafie-Workshop für Lehrkräfte

„Entspannend nach einem langen Schultag“ und „gut zum Abschalten vom Unterricht“ – so beschrieben die Teilnehmer:innen

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DAFG, Politik

Die Konrad-Adenauer-Stiftung mit einer Delegation libyscher Nachwuchskräfte zu Gast bei der DAFG

Im Rahmen des „Revitalizing Libyan-German Dialogue“-Programm der Konrad-Adenauer-Stiftung, das vom 8. bis 13. Juni 2026

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Naseer Shamma Oud Konzert im Roten Rathaus

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Am 28. Februar 2017 organsierte die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. in Kooperation mit der Schwarzkopf-Stiftung und dem Naseer Shamma Oud Haus e.V. ein Konzert des irakischen Künstlers Naseer Shamma im Roten Rathaus von Berlin. Die Grußworte sprachen Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin, Prof. Dr. Claus-Peter Haase, Vorsitzender des neugegründeten Oud e.V. und DAFG-Vizepräsident sowie André Schmitz-Schwarzkopf, Vorsitzender der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa.

Wer dem Musiker Nasser Shamma lauscht, der lauscht dem Leben selbst. Vor dem inneren Auge nimmt er einen mit auf eine Reise, die nicht nur durch seine Heimat den Irak, sondern weit darüber hinaus, durch Andalusien, Jordanien, Babylon und Europa führt.  Öffnet man die Augen, so erwartet man ein Orchester, das solche Varietäten erzeugt, doch auf der Bühne findet sich nur ein Mann und seine Oud, eine arabische Laute.

Das Oud Haus und Naseer Shamma

Das Konzert im roten Rathaus markierte den Einstand des „Naseer Shamma Oud Haus Berlin“, einer Akademie für klassische orientalische Musik, womit in Berlin neben Alexandria, Abu Dhabi und Kairo das vierte von Naseer Shamma gegründete Oud Haus entsteht. An dem Auftaktkonzert nahmen neben zahlreichen Vertretern arabischer Länder, Vertreter der Stadt Berlin auch Schüler Berliner Gymnasien teil, in denen arabische Musik und Instrumente Teil des Lehrplans sind.  

Shamma, der 1963 im Irak geboren wurde, ist ein vielfach ausgezeichneter Oud-Spieler, der zu den renommiertesten der Welt gehört. Neben der Lehre klassischer arabischer Musik hat er sich dem Frieden und der Vermittlung zwischen Ost und West verschrieben. Hierzu gehört auch die Verschmelzung orientalischer und westlicher Musik. So kooperiert er immer wieder mit dem bekannten amerikanischen Trompetenspieler Wynton Marsalis: Musik als Brücke und verbindendes Element gegen Xenophobie und Abschottung.

Inklusive Wirkung von Kultur

Diese Hoffnung auf Frieden und Vermittlung zeigte sich auch in den Worten von André Schmitz-Schwarzkopf. Er betonte in seinem Grußwort die inklusive Wirkung von Kultur und die negativen Auswirkungen kultureller Abschottung. Man müsse das Potential der Einwanderer, die unter uns lebten, nutzen, schließlich handelte es sich bei ihnen um kulturelle Schätze. Prof. Dr. Claus-Peter Haase betonte wie wichtig es sei, den verloren gegangenen kulturellen Austausch wiederzubeleben.  Wie die Oud zur Entwicklung neuer Saiteninstrumente in Europa anregte, so würde auch die geplante Akademie unsere klassische Musik zu Neuem anregen. Der Kultursenator Klaus Lederer betonte, man dürfe die Oud und die arabische Musik nicht in Schubladen stecken, sondern müsse seinen - auch musikalischen - Horizont erweitern.

In dem einstündigen Konzert präsentierte Naseer Shamma eine erlesene Auswahl an Stücken, die seinen Traum einer „World without Fear“ widerspiegeln. Neben von der Natur inspirierten Liedern wie“ Lovebirds“, über die Balz zweier Vögel, oder „Small Pie“, über ein jordanisches Pferd, präsentierte er klassische arabische Kompositionen und eine Übersicht der Abkömmlinge der Oud, bei dem er auf der Oud unter anderem die Violine und die spanische Gitarre zum Leben erweckte. Den Höhepunkt und Abschluss des Konzert markierte das Musikstück  „Happend at al-Amiriyya“, der musikalische Bericht eines amerikanischen Luftangriffs auf einen Luftschutzbunker in Bagdad während des ersten Golfkrieges. Bewegend schilderte der Künstler, wie er unter dem Eindruck des Leidens im Bunker das Lied komponierte. Das Lied beschreibt, wie es kein Film könnte, was in diesem Bunker geschehen sein muss. Ohne Schuldzuweisungen und Politisierung setzt das Lied dort an, wo Worte nicht ausreichen. Das Lied endet mit einem Sieg des Lebens und greift den Traum einer Welt ohne Angst wieder auf. Das Publikum kann nicht anders, als dem fesselnden Spiel am Ende durch stehenden Beifall Tribut zu zollen.

Michel Braun

© Schwarzkopf-Stiftung/Foto: Adrian Jankowski

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The Humanitarian Situation in Palestine – Perspectives from the Palestinian Red Crescent

Tuesday, 13 October 2026, 18:00 hrs.
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Arabisches Trommeln mit dem Ud- und Perkussions-Virtuosen Farhan Sabbagh

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22. Arabisches Filmfestival | 02. – 10. Oktober 2026

Anfang Oktober heißt es wieder Vorhang auf für den arabischen Film in Stuttgart/Tübingen

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