DAFG, Politik

8. German Arab Gulf Dialogue 2026

Deutschland und die Golfstaaten in bewegten Zeiten

 

Mit Prinz Turki AlFaisal, Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour

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DAFG, Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Staatsbesuchs des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate S.H. Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan

Milliardeninvestitionen in Bayern vereinbart.

München, 11.09.2026

DAFG-Präsident Dr. Otto Wiesheu und

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DAFG

DAFG neuer Netzwerkpartner des GJU-Projektbüros

Seit Juli 2026 ist die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. neuer Netzwerkpartner des

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DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Ash-Shabaka: Kalligrafie-Workshop für Lehrkräfte

„Entspannend nach einem langen Schultag“ und „gut zum Abschalten vom Unterricht“ – so beschrieben die Teilnehmer:innen

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DAFG, Politik

Die Konrad-Adenauer-Stiftung mit einer Delegation libyscher Nachwuchskräfte zu Gast bei der DAFG

Im Rahmen des „Revitalizing Libyan-German Dialogue“-Programm der Konrad-Adenauer-Stiftung, das vom 8. bis 13. Juni 2026

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DAFG, Politik

DAFG-Reihe "Politik im Dialog" mit Raed Saleh

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Im Rahmen der DAFG-Reihe „Politik im Dialog“ war Raed Saleh, SPD-Fraktionsvorsitzender im Berliner Abgeordnetenhaus, am 12. Oktober 2015 Gast der DAFG – Deutsch-Arabischen Freundschaftsgesellschaft e.V., um mit dem interessierten Publikum zum Thema „Frieden und Wohlstand – Grundlagen eine pluralistischen Gesellschaft“ zu diskutieren.

Mit seinem einführenden Impulsvortrag startete Saleh eine spannende Debatte über den Zusammenhang von Frieden und Wohlstand mit der pluralistischen Gesellschaft in Deutschland und wies dabei auf aktuelle Probleme und Fragen hin, die sich momentan in Deutschland, aber auch in vielen arabischen Ländern entwickeln. Kernpunkte der Diskussion waren die Fragen nach den Chancen, welche eine zunehmend pluralistische Gesellschaft bieten kann und den Problemen, mit denen eine Gesellschaft aufgrund neuer Veränderungen zurechtkommen muss.

Die Einheit in Deutschland weiter vorantreiben

Am 3. Oktober 2015 feierte Deutschland 25 Jahre deutsche Einheit. Eine Einheit, die aufgrund weltpolitischer Blockbildung schier unmöglich schien. „Heute leben wir in Deutschland in der längsten Friedensperiode, die es in diesem Land je gab“, sagte Raed Saleh und verwies zudem auf die wirtschaftliche Stärke und den Wohlstand Deutschlands. Ein Erfolg, den Deutschland als pluralistische Gesellschaft in einem zunächst geteilten, aber dann vereinten Deutschland entwickelt hat. Für Saleh ist Deutschland eine multikulturelle Gesellschaft, die sich in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter verändert hat und die es geschafft hat, wegen und trotz ihrer Pluralität, Frieden und Wohlstand zu verfestigen.

Dennoch ist seiner Meinung nach die Einheit Deutschlands nicht vollendet. Der fortwährende Prozess gesellschaftlicher Veränderung, wie die steigende Zahl an alten Menschen und die nach Deutschland kommenden Geflüchteten aus verschiedensten Ländern, stellen die Einheit der pluralistischen Gesellschaft immer wieder vor neue Herausforderungen. Vergangene erfolreiche Entwicklungen in Deutschland, wie der Zuzug der ausländischen Gastarbeiter und die nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge aus dem Libanon, der ehemaligen UdSSR und dem ehemaligen Jugoslawien zeigen, dass solche Veränderungen Chancen und Möglichkeiten bieten, die zur positiven Weiterentwicklung der Gesellschaft beitragen.  

Die Aufnahme von Flüchtlingen aus Krisengebieten ist für Raed Saleh eine Selbstverständlichkeit. Doch er fordert Lösungen für die Probleme, die durch diese Selbstverständlichkeit entstehen. Ein Teil dieser Lösungen ist die Integration der neuen Mitbürger in die deutsche Gesellschaft. Hierbei wirbt er dafür Kinder schneller in Schulen zu schicken und Erwachsenen schneller den Zugang zu Arbeit zu ermöglichen. Vom Aufbau einer Parallelgesellschaft in Flüchtlingslagern warnt Saleh. „Zunächst ist es wichtig diesen Menschen ein Dach über dem Kopf zu geben, aber danach ist es genauso wichtig, ihnen eine Perspektive zu geben, Teil der deutschen Gesellschaft werden zu können. Nur über die Annäherung der verschiedenen Kulturen und die Integration der Menschen aus unterschiedlichsten Ländern kann die Einheit der pluralistischen Gesellschaft entstehen.

Sorge um den arabischen Raum

„Derzeit manifestiert sich in der Welt ein Bild der arabischen Länder, das geprägt ist von islamischem Extremismus, von Krieg und Gewalt. Ein Bild, das keinesfalls die gesamte arabische Welt widerspiegelt, aber in den Köpfen vieler Menschen hängenbleibt.“, sagte Saleh. Zukünftige Kriegsprävention und die Wiederherstellung von Frieden sieht er hier als Teil der Lösung. Ausdrücklich lobt er beispielsweise Vereine wie die DAFG – Deutch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. die tagtäglich mit arabischen Ländern in Kontakt steht und wünscht sich auch zukünftig, intensives Engagement für kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Austausch. „Jener Austausch ist es, der nicht schnell, aber langfristig zu Befriedung und Fortschritt in den arabischen Ländern beiträgt.“ Zur Bewältigung zukünftiger Krisen wünscht sich Saleh jedoch mehr Weitblick der internationalen Politik.

Fazit

Für den in Palästina geborenen und in Berlin aufgewachsenen Raed Saleh bildet die Pluralität von Gesellschaften enorme Chancen. Für ein gelingendes Miteinander und die Einheit einer pluralistischen Gesellschaft seien Frieden und Wohlstand die Grundvoraussetzungen. Der Erfolg einer Gesellschaft hänge letztlich davon ab, ob sie es schafft, ihre Vielfältigkeit in Gemeinsamkeiten umzumünzen, so Saleh.

In der Reihe „Politik im Dialog“ lädt die DAFG e.V. in regelmäßigen Abständen Abgeordnete aus dem Deutschen Bundestag, dem Europäischen Parlament sowie andere Politiker aus Deutschland und der arabischen Welt ein, um zu aktuellen Themen der deutsch-arabischen Beziehungen zu sprechen.

von Tom Lehmann

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DAFG, Berlin

The Humanitarian Situation in Palestine – Perspectives from the Palestinian Red Crescent

Tuesday, 13 October 2026, 18:00 hrs.
DAFG e.V., Wallstr. 61, 10179 Berlin

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Berlin

Arabisches Trommeln mit dem Ud- und Perkussions-Virtuosen Farhan Sabbagh

immer Montags um 18:15 (ab 24.08.2026)
Haus am Kleistpark, Grunewaldstr. 6-7, 10823 Berlin, Raum 101

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Stuttgart

22. Arabisches Filmfestival | 02. – 10. Oktober 2026

Anfang Oktober heißt es wieder Vorhang auf für den arabischen Film in Stuttgart/Tübingen

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