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8. German Arab Gulf Dialogue 2026

Deutschland und die Golfstaaten in bewegten Zeiten

 

Mit Prinz Turki AlFaisal, Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour

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Staatsbesuchs des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate S.H. Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan

Milliardeninvestitionen in Bayern vereinbart.

München, 11.09.2026

DAFG-Präsident Dr. Otto Wiesheu und

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DAFG neuer Netzwerkpartner des GJU-Projektbüros

Seit Juli 2026 ist die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. neuer Netzwerkpartner des

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DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Ash-Shabaka: Kalligrafie-Workshop für Lehrkräfte

„Entspannend nach einem langen Schultag“ und „gut zum Abschalten vom Unterricht“ – so beschrieben die Teilnehmer:innen

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DAFG, Politik

Die Konrad-Adenauer-Stiftung mit einer Delegation libyscher Nachwuchskräfte zu Gast bei der DAFG

Im Rahmen des „Revitalizing Libyan-German Dialogue“-Programm der Konrad-Adenauer-Stiftung, das vom 8. bis 13. Juni 2026

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DAFG, Politik

Neue DAFG-Reihe „Arabische Staaten im Wandel“ mit Vortrag zum Thema „Egypt in Transition“ eröffnet

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Ebtisam Aly Hussein

Die Nachrichten über Ägypten reißen nicht ab: Der Rücktritt ElBaradeis als Vizepräsident, Reaktion der EU auf die Gewalteskalation in Ägypten, schließlich die Freilassung Mubaraks. Die Ereignisse überschlagen sich, gleichzeitig ist es für Außenstehende oft schwierig, die einzelnen Geschehnisse einzuordnen. Als Auftakt der neuen DAFG-Reihe „Arabische Staaten im Wandel“ lud die DAFG - Deutsch-Arabische Freundschafts-gesellschaft e.V.   daher am 22. August 2013 die Politikwissenschaftlerin Ebtisam Aly Hussein in die DAFG-Geschäftsstelle ein. Unter dem Titel „Egypt in Transition“ referierte die gebürtige Ägypterin über die Entwicklungen des Landes, den Fokus auf die Revolution gerichtet, und ging dabei immer wieder auf die Bedeutung der Muslimbruderschaft ein.

Frau Hussein erhielt 2007 ihren Master in Politikwissenschaften an der Universität Kairo und schreibt derzeit an ihrer Doktorarbeit zu dem Thema „Contemporary Islamic Political Discourse“ an der Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies/ FU Berlin. Mit der neuen Reihe „Arabische Staaten im Wandel“, möchte die DAFG e.V. auf gegenwärtige Ereignisse in der arabischen Welt eingehen. Ziel sei es, Geschehnisse in einen größeren Zusammenhang einzuordnen und Einschätzungen von Experten zu diskutieren, so Houssam Maarouf, DAFG-Vizepräsident, in seiner Begrüßung.

 

Ägypten vor der Revolution

Hussein gliederte ihren Vortrag in drei Teile. Im ersten Teil beschrieb sie die Situation des Landes bevor die Revolution am 25. Januar 2011 weitreichende Veränderungen einleitete. Dabei ging sie vor allem auf die Muslimbruderschaft ein, welche zu Zeiten Nassers, Sadats und Mubaraks verfolgt, gefoltert und von politischen Prozessen ausgeschlossen wurde. Dadurch hätte die Muslimbruderschaft viele Sympathisanten gewonnen, die besonders während und nach der Revolution eine große Rolle spielten.

 

Revolution und die Regierung unter Mursi: „The regime did not collapse“

In ihrem zweiten Teil beschrieb Hussein die Zeit während und nach der Revolution. Dabei hob sie hervor, dass trotz des Sturzes von Mubarak Strukturen und Praktiken des Staates bestehen blieben. Dies sei ein wichtiger Punkt, um die heutige Situation in Ägypten zu verstehen.

Sowohl für den Erfolg bei den Wahlen 2012 aus denen Mursi als Staatspräsident hervorging als auch für die Forderung nach dessen Absetzung ein Jahr später seien großenteils dieselben Leuten ursächlich: Viele der einstigen Sympathisanten fanden sich später aus Enttäuschung in der gewaltlosen Protest-Initiative „Tamarod“ wieder, die den Rücktritt Mursis forderte.

 

Das Militär greift ein

In ihrem letzten Teil ging Hussein auf die jetzige Lage in Ägypten ein. Für den Eingriff des Militär führte die Expertin unterschiedliche, in der ägyptischen Bevölkerung verbreitete Meinungen an: Das Militär wurde seinem Einfluss beschnitten und forderte die Macht zurück, es sah die nationale Sicherheit in Gefahr und es als seine Aufgabe an, diese wieder herzustellen. Aber auch Verschwörungstheorien seien verbreitet, z.B. die, dass das Militär hinter der Tamarod-Bewegung stehe.

Hussein schloss ihren Vortrag ab, indem sie einen kurzen Bericht zur aktuellen Lage abgab. Mit der Inhaftierung der führenden Muslimbrüder hätte das Militär und die alten staatlichen Strukturen die Oberhand gewonnen: „The state ist back“, so ihr Fazit. Es bleibe jetzt abzuwarten, ob der Fahrplan zur Wiederherstellung der Demokratie eingehalten werde. Dies wäre letztendlich eine Entscheidung des Militärs.

An den Vortrag schloss sich eine lebhaft geführte Diskussion mit dem Publikum an. Dabei ging es unter anderem um die Rolle Saudi Arabiens, aber auch um die Zukunft Ägyptens.


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The Humanitarian Situation in Palestine – Perspectives from the Palestinian Red Crescent

Tuesday, 13 October 2026, 18:00 hrs.
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Berlin

Arabisches Trommeln mit dem Ud- und Perkussions-Virtuosen Farhan Sabbagh

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22. Arabisches Filmfestival | 02. – 10. Oktober 2026

Anfang Oktober heißt es wieder Vorhang auf für den arabischen Film in Stuttgart/Tübingen

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