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Deutschland und die Golfstaaten in bewegten Zeiten

 

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Staatsbesuchs des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate S.H. Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan

Milliardeninvestitionen in Bayern vereinbart.

München, 11.09.2026

DAFG-Präsident Dr. Otto Wiesheu und

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DAFG neuer Netzwerkpartner des GJU-Projektbüros

Seit Juli 2026 ist die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. neuer Netzwerkpartner des

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Ash-Shabaka: Kalligrafie-Workshop für Lehrkräfte

„Entspannend nach einem langen Schultag“ und „gut zum Abschalten vom Unterricht“ – so beschrieben die Teilnehmer:innen

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DAFG, Politik

Die Konrad-Adenauer-Stiftung mit einer Delegation libyscher Nachwuchskräfte zu Gast bei der DAFG

Im Rahmen des „Revitalizing Libyan-German Dialogue“-Programm der Konrad-Adenauer-Stiftung, das vom 8. bis 13. Juni 2026

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Bahrain wirbt um deutsche Investoren. DAFG-Delegationsreise im Oktober 2013 geplant

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Sebastian Gerlach, Bahrain Economic Develoment Board

Gemeinsam mit der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. lud die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. am 5. Juni 2013 zu einem Workshop zum Thema „Investitions- und Geschäftsmöglichkeiten in Bahrain“ ins Münchener Künstlerhaus am Lenbachplatz ein.

In seiner Begrüßungsansprache unterstrich DAFG-Vizepräsident Professor Randolf Rodenstock, dass es gerade für den deutschen Mittelstand – will er seine führende Position auf dem Weltmarkt behaupten und ausbauen – wichtig sei, sich bei internationalen Geschäftsaktivitäten auch vermeintlich exotischen Ländern zu widmen. Schaue man sich diese nämlich einmal genauer an, so würden einem oft sehr lukrative Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten an attraktiven Standorten und zu günstigen Konditionen geboten. Solch ein Beispiel sei auch das Königreich Bahrain.

Bahrains wirtschaftspolitische Neuausrichtung mit dem Ziel, durch die weitere Diversifizierung der Wirtschaft und den Ausbau der Industrie allen gesellschaftlichen Schichten Zugang zu qualifizierten Arbeitsplätzen zu verschaffen, böte gerade deutschen Unternehmen exzellente Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten, so Rodenstock. Die deutsche Wirtschaft und insbesondere der Mittelstand als Wachstumsmotor seien hier ein begehrter Partner. Schließlich seien solche wirtschaftlichen Reformbemühungen auch immer eng mit Themen der Berufsausbildung und Weiterqualifizierung verknüpft und hier verfüge gerade Deutschland über einen sehr großen Erfahrungsschatz.

Daher hat die DAFG e.V. auch entschieden, Ende Oktober 2013 eine kombinierte Delegationsreise nach Bahrain anzubieten. Interessierte Unternehmen können sich an den Wirtschaftsreferenten der DAFG e.V., Björn Hinrichs, wenden: bjoern.hinrichs@dafg.eu, Tel.: 03020649412.

Das Königreich Bahrain – ein attraktiver Wirtschaftsstandort in der Golfregion


Sebastian Gerlach, Deutschlandvertreter des Bahrain Economic Development Board, knüpfte an die Einleitung von Professor Rodenstock an und zeigte auf, was die Attraktivität des Standortes Bahrain ausmacht: Bahrain selbst ist zwar ein relativ kleines Land. Durch seine strategische Lage am Golf und insbesondere durch die direkte Straßenverbindung nach Saudi-Arabien, ist das Königreich aber ein idealer Hub für Geschäfte in der gesamten Region und ein Knotenpunkt für die Märkte im asiatisch-pazifischen Raum. Bahrain ist durch Freihandelsabkommen (insbesondere mit den USA) und der Mitgliedschaft im Golfkooperationsrat und der GAFTA (Greater Arab Free Trade Area) ideal in den regionalen und internationalen Handelsverkehr eingebunden.

Zudem gelte Bahrain als das liberalste Wirtschaftssystem in der Region, so Gerlach. Es gibt weder eine Unternehmens- noch eine persönliche Einkommensteuer. Auch auf Kapitalerträge wird keine Steuer erhoben. Gewinne, Dividenden und Kapital können von ausländischen Firmen und Geschäftsleuten ohne Einschränkungen repatriiert werden. Schließlich – und das dürfte insbesondere für ausländische Investoren von großer Wichtigkeit sein – können Ausländer in Bahrain Firmen gründen und diese zu 100% in ihrem Besitz belassen. Es müssen also keine Bahrainischen Partner beteiligt werden. All dies sei in der Region in dieser Konsequenz einmalig, so Gerlach. Denn dies gelte generell und nicht nur in bestimmten Freihandels- oder Industriezonen und für alle Branchen.

Auch die Kosten zur Gründung und Unterhaltung von Büros sowie die Lebenshaltungskosten sind in Bahrain im regionalen wie im internationalen Vergleich niedrig. Mit attraktiven Freizeit-, Sport- und Kulturangeboten bietet Bahrain auch einen sehr komfortablen Lebensstandard. Ausführliche Informationen können Sie aus der Präsentation von Herrn Gerlach entnehmen.

Islamic Finance eröffnet weitere Möglichkeiten zur Finanzierung von Geschäften und Investitionen in der Golfregion

Das Königreich Bahrain ist gleichzeitig ein wichtiger regionaler und internationaler Finanzplatz und Bankenstandort. Vor diesem Hintergrund erläuterten Dr. Rüdiger Litten von der internationalen Wirtschaftskanzlei Norton Rose Fulbright und Dr. Ludwig Stiftl von der Munich RE Methoden und Produkte des Islamic Finance.

Hier ging es vor allem darum, Möglichkeiten der Finanzierung von Geschäften und Investitionen in der Golfregion durch Mittel des Islamic Finance aufzuzeigen. Letztlich seien die Methoden und Produkte des Islamic Finance gar nicht so grundlegend anders, als konventionelle Finanzierungen. Der Vorteil liege vor allem darin, dass damit neue bzw. weitere oder alternative Finanzierungsquellen eröffnet werden könnten. So gebe es auch im Rahmen von Islamic Finance Methoden und Produkte, die sich in fremdkapital- und eigenkapitalbasierte Finanzierungen einteilen lassen und an bekannte Vorgehensweisen wie „sale and lease back“, Vorauszahlungen, zwei hintereinander geschaltete Kaufverträge, treuhänderische Finanzierung oder joint ventures erinnern. Auch islamische Versicherungen und Anleihen existieren bereits auf dem Markt, schließlich seien auch islamische Investment- oder Mittelstandsfonds denkbar. Weitere Details können aus der gemeinsamen Präsentation von Dr. Litten und Dr. Stiftl entnommen werden.

Im Rahmen der DAFG-Investitionskonferenzen informieren Vertreter arabischer Investitionsförderungsbehörden, der jeweils zuständigen Ministerien bzw. der Botschaft in Deutschland in regelmäßigen Abständen über Investitionsmöglichkeiten und Geschäftschancen in den arabischen Ländern und reisen dafür zu verschiedenen Wirtschaftsstandorten in Deutschland.


Weitere Informationen über die DAFG e.V. erhalten Sie auf diesen Seiten. Falls Sie sich für eine Mitgliedschaft in der DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. interessieren, lesen Sie bitte hier.


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