8. German Arab Gulf Dialogue 2026
Deutschland und die Golfstaaten in bewegten Zeiten
Mit Prinz Turki AlFaisal, Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour
...13. Dezember 2016, 18:00 - 19:30 Uhr
GIZ-Haus Berlin, Reichpietschufer 20, 10785 Berlin
Aeham Ahmad, 1988 in Damaskus geboren, gehört der palästinensischen Minderheit in Syrien an und lebte mit seiner Familie bis 2015 in Yarmouk/Damaskus, wohin bereits sein Großvater 1948 aus Palästina floh. Sein musikalisches Talent wurde früh gefördert. Ab dem fünften Lebensjahr erlernte er das Klavierspielen. Später absolvierte er ein Musikstudium in Damaskus und Homs. Durch einen Granatsplitter in seiner linken Hand blieb ihm eine Karriere als klassischer Konzertpianist jedoch verwehrt. Im Frühjahr 2015 verbrannten die Islamisten vor seinen Augen sein Instrument und seit diesem Moment war sein Leben massiv bedroht. Aeham Ahmad flüchtete im August 2015 aus Syrien und erreichte München im September 2015. Er war gezwungen, seine Frau und seine beiden Söhne in Syrien zurückzulassen. Inzwischen lebt die ganze Familie gemeinsam in Deutschland.
Für seinen engagierten Einsatz für Frieden und Freiheit wurde Aeham Ahmad im Oktober 2015 in Bonn mit dem Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Inklusion ausgezeichnet.
Die GIZ möchte mit Aeham Ahmad und Ihnen ins Gespräch kommen: Was bedeutet der Begriff Heimat heute für ihn? Was kann Musik Menschen geben, die buchstäblich nichts mehr haben? Die Terrormiliz IS zerstört Kirchen, Moscheen, Museen, Bücher, Musik, Denkmäler - also alles, was eine Kultur ausmacht. Wie kann es da Hoffnung geben?
Bitte melden Sie sch bis zum 06. Dezember 2016 per E-Mail an. Gerne können Sie außerdem Ihre Fragen an Aeham Ahmad im Vorfeld per Email übermitteln.
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