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8. German Arab Gulf Dialogue 2026

Deutschland und die Golfstaaten in bewegten Zeiten

 

Mit Prinz Turki AlFaisal, Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour

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DAFG, Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Staatsbesuchs des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate S.H. Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan

Milliardeninvestitionen in Bayern vereinbart.

München, 11.09.2026

DAFG-Präsident Dr. Otto Wiesheu und

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DAFG

DAFG neuer Netzwerkpartner des GJU-Projektbüros

Seit Juli 2026 ist die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. neuer Netzwerkpartner des

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DAFG, Kultur, Bildung & Wissenschaft

Ash-Shabaka: Kalligrafie-Workshop für Lehrkräfte

„Entspannend nach einem langen Schultag“ und „gut zum Abschalten vom Unterricht“ – so beschrieben die Teilnehmer:innen

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DAFG, Politik

Die Konrad-Adenauer-Stiftung mit einer Delegation libyscher Nachwuchskräfte zu Gast bei der DAFG

Im Rahmen des „Revitalizing Libyan-German Dialogue“-Programm der Konrad-Adenauer-Stiftung, das vom 8. bis 13. Juni 2026

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Teatime: Feministische Perspektiven auf Tunesiens Transformationsprozess

2. Oktober 2018, 18:30 - 20:00 Uhr
Café Playing with Eels, Urbanstraße 32, 10967 Berlin

Im Rahmen der "Teatime"-Veranstaltung diskutiert Dr. Anna Antonakis politische Transformationsprozesse aus feministischer Perspektive am Beispiel Tunesiens. 

In der arabischsprachigen Welt nimmt Tunesien eine Vorreiterrolle in Bezug auf die Rechte von Frauen und Mädchen ein. Im Jahr 2017 wurde Tunesien das erste Land der Region, in dem häusliche Gewalt als Straftat geahndet wird. Bei den Kommunalwahlen 2018 wurden aufgrund eines Gesetzes über paritätische Parteilisten fast 50% Frauen in die Stadträte gewählt, und Tunis bekam seine erste Bürgermeisterin. In der Exekutive sind Frauen in Führungspositionen jedoch weit weniger repräsentiert. Zudem bleibt das große Gefälle zwischen Stadt- und Land bestehen, was sich zuletzt in Protesten von Frauen aus dem Landesinneren ausdrückte. Die autoritäre Geschichte des tunesischen Staatsfeminismus und die politische Instrumentalisierungsfähigkeit von Frauenrechten sind bis heute nur wenig aufgearbeitet.

Wir fragen: Welche Rolle spielt Gender im Tunesischen Transformationsprozess? Wie wird Geschlechterpolitik auch instrumentalisiert, und mit welchen Folgen? Wie haben Frauen* am Arabischen Frühling mitgewirkt, und welche Funktion hatte dabei die transnationale Netzwerkbildung – online und offline? Wie können Geschlechterperspektiven die Transformationsforschung bereichern?

Als Expertin haben wir die Politikwissenschaftlerin Dr. Anna Antonakisgeladen. Anna hat im Juni 2017 ihre Doktorarbeit mit dem Titel „In Transformation? – Renegotiating Gender and State Feminism in Tunisia between 2011 and 2014: Power, Positionalities and the Public Sphere“ an der Freien Universität Berlin verteidigt. Anfang 2018 erschien der von ihr herausgegebene Band Digital Media and the Politics of Transformation in the Arab World and Asia. Aktuell ist sie Sprecherin des Arbeitskreises Politik und Geschlecht der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular sind hier zu finden. Die Plätze sind begrenzt.

 

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